Grundsätzlich erhofft sich jeder Kapitalanleger, dass wenigstens das eingesetzte Kapital sicher ist und Verluste ausgeschlossen werden. Erweist sich eine Anlage zudem als flexibel und wirft hohe Renditen ab, sind die Ziele erreicht, die mit Anlagen in Investmentfonds verfolgt werden.
Das klassische Sparbuch erweist sich immer noch als eine sichere Form wenn es darum geht, seine Ersparnisse anzulegen. Dies geht jedoch immer zulasten der Flexibilität, denn meist kann der Sparer nicht mehr als 2000 Euro monatlich abheben. Ausgenommen hiervon ist ein rechtzeitiges Ankündigen oder die Bereitschaft, Vorschusszinsen zu zahlen. Zu den gravierendsten Nachteilen eines klassischen Sparbuches gehören jedoch die mickrigen Zinsen.
Schnell wird klar, dass jedes Bankprodukt mit Vor- wie auch Nachteilen ausgestattet ist und wer sein Kapital anlegen will, muss sein eigenes Chacen- Risiken- Profil richtig einschätzen. Jede Geldanlage ist in der Regel im sogenannten magischen Dreieck zwischen Sicherheit, Rentabilität und Liquidität angesiedelt. Wer sich hinsichtlich seiner Kapitalanlage entscheiden muss, sollte die Produkte Tages-und Festgeld, Sparbuch, Anleihen und Aktien hinsichtlich dieser Faktoren genau unter die Lupe nehmen.
Visiert man insbesondere die Sicherheit an, sind damit neben Planungssicherheit auch keine Kursschwankungen verbunden. Wird das Kapital in Tages- oder Festgeldkonten investiert, entfallen Kursschwankungen komplett. Diesem Risiko setzen sich jedoch verstärkt Anleger aus, die börsengehandelten Papieren wie Aktien oder Investmentfonds den Vorzug geben. Selbst festverzinsliche Wertpapiere wie Unternehmens- oder Staatsanleihen können in ein Minus abrutschen. Mit Totalverlusten muss derjenige rechnen, wenn er sich für Optionsscheine oder Börsentermingeschäfte entschieden hat.
Grundsätzlich bedeutet eine Geldanlage, dass Kapital einem Institut oder Unternehmen anvertraut wird, um nach einem bestimmten Zeitraum mit entsprechenden Kursgewinnen, Erträgen oder Dividenden zu rechnen. Wer sich für Tages- oder Festgeldkonten entscheidet kann davon ausgehen, dass das gewählte Bankhaus die Anlage durch einen sogenannten Einlagensicherungsfonds abgesichert hat. Viele Anbieter von Tagesgeldkonten begrenzen die geschützte Summe auf nur 20.000 Euro.
Die Rendite steht meist auch im Mittelpunkt von Anlegern, die sich für Investmentfonds entschieden haben. Je höher die Rendite, desto besser! Jedoch ist eine hohe Renditeerwartung auch immer mit erhöhten Risiken verbunden. Aktienanlagen sollten beispielsweise nur über einen langen Zeitraum investiert bleiben, damit sich Kursschwankungen langfristig wieder ausgleichen können.
Last but not least sollte man den Liquiditätsfaktor nicht unterschätzen. Daher sollte man rechtzeitig abchecken, über welchen Zeitraum das Geld nicht benötigt wird. Lang laufende Aktien und Festgelder bieten eine nicht ausreichende Liquidität, da generell Kündigungsfristen gesetzt werden.
Wer täglich über sein Geld verfügen will, sollte neben einem Tagesgeldkonto auch Zertifikaten und Aktien den Vorzug geben. Doch sollte man auch bei einem vorzeitigen Verkauf Verluste einkalkulieren, die von Kursschwankungen abhängig sind.