Die Reisefinanzierung mit einem Urlaubskredit macht den Urlaub auch dann durchführbar, falls die Kosten nicht sofort in voller Höhe aufgebracht werden können. Wann ist es zu empfehlen, einen solchen Kredit zu beantragen und wann nicht? Zahlreiche Reiseveranstalter stellen Urlaubskredite zur Verfügung. Darunter versteht man Kleinkredite, die als Ratendarlehen vergeben werden. Die Bedingungen des Urlaubskredites entsprechen dabei den gewöhnlichen Kreditvergaben: Für die Urlaubskredite werden zuerst die Einkommensverhältnisse des Antragstellers kontrolliert und die Kreditsumme sowie die anfallenden Zinsen werden zum Schluss in monatlichen Raten an die Bank des Reiseveranstalters zurückerstattet.
Für die Kreditvergabe wird in der Regel eine Abfrage bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) ausgeführt und das Einkommen des Antragstellers wird kontrolliert, der hierfür Gehaltsnachweise aufweisen soll. Urlaubskredite belaufen sich in der Regel auf eine Höhe von 500 bis 3 000 Euro und werden, wie in der Kreditwirtschaft gewöhnlich, mit ihrem Zinssatz auf das verfügbare Einkommen des Kreditnehmers abgestimmt – höhere Einkommen, die ein geringeres Risiko bedeuten, werden dadurch niedriger verzinst.
Die Reisefinanzierung kann auch durch einen Online Kredit durchgeführt werden.
Wem empfiehlt sich nun die Inanspruchnahme eines Urlaubskredites?
Auch falls der Urlaubskredit als vorteilhafte Finanzierung für den lang gewünschten Urlaub oder für eine Reise attraktiv erscheint, sollte man darauf achten, dass man mit diesem Kredit eine häufig dauerhafte finanzielle Verpflichtung eingeht. In der Regel ist das selbständige Ansparen einer Urlaubskasse unter dem Punkt der Vermeidung sinnloser finanzieller Belastungen und Risiken hier zweckmäßiger als die Inanspruchnahme eines Urlaubskredites. Vor allem Haushalte, die schon mehrere Ratenzahlungen jeden Monat bedienen, bürden sich mit einem weiteren Kredit wiederholt dauerhafte finanzielle Belastungen auf.
Auch die Verwendung eines traditionellen Kredites oder des Dispositionskredites für den Urlaub ist es ebenso wenig empfehlenswert wie ein einzelner Kredit über den Reiseveranstalter oder eine Direktbank – auch hier sollte man eine dauerhafte Belastung der Haushaltskasse durch die Rückzahlung des Kredites einkalkulieren und besonders beim Dispositionskredit sind vergleichbar hohe Zinsen. Für den Urlaub ist es besser, statt einer nachträglichen Ratenzahlung, im Voraus zu sparen, wozu sich zum Beispiel hochverzinste Tagesgeldkonten sehr gut eignen, um monatlich Geld für den gewünschten Urlaub zurückzulegen. Die Kontoführung ist hier kostenfrei und Zinsen gibt es obendrein – und der Urlaub wird eigenständig finanziert.
Mit dem kostenlosen online Haushaltsplaner von www.kontoblick.de bewahrt man den Überblick über sein Konto.
Auch Ratenkredite sind interessant. Ein Klein Kredit ist zumeist ausreichend für einen schönen Urlaub.