Wegen der vielen Wetter-Kapriolen, aber auch wegen des Konkurrenzkampfes unter den Versicherern wollen diese nun die Beiträge für ihre Gebäudeversicherungen anheben.
Überschwemmungen, Wirbelstürme, Waldbrände und andere Wetterextreme, die sich hierzulande häufen, haben dazu beigetragen, dass die Kosten der Gebäudeversicherer explodiert sind. Dies wollen die Versicherungsgesellschaften nun auf ihre Kunden umlegen.
Zudem existiert ein harter Wettbewerbsdruck in der Branche. So haben Kämpfe um Prämien und Versicherungsbedingungen dazu geführt, dass sich die Gesellschaften selbst nahezu in den Ruin getrieben haben. Nun ist jedoch Schluss damit! Versicherte müssen nun nach einem Schaden mit einer Beitragserhöhung oder einer Kündigung rechnen.
Nun wird auch noch die Stimmung von Mutter Natur immer schlechter, sodass sie ihre Launen nur allzu gern an Deutschen Immobilien austobt. Wegen des Klimawandels, so die Prognosen, werden solche Wetterextreme auch immer häufiger auftreten. Das alles missfällt den Versicherern natürlich aufs Äußerste. Noch dazu ist der Bestand an Altbauten im Land besonders hoch. Wo ein neu gebautes Einfamilienhaus den üblen Witterungsverhältnissen problemlos standhält, sind im Nachkriegsbau von nebenan die Rohre erneuerungsbedürftig, die Dachschindeln lockerer, der Keller feucht, der Putz bröckelig und so weiter.
Wer seine Versicherung wechseln möchte, der kann fristgerecht zum Ende des Versicherungsjahres, nach einer Beitragserhöhung oder nach einem Schadensfall kündigen. Zuvor empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich.