Immer mehr Versicherungsnehmer sind mit ihrer Lebensversicherung derart unzufrieden, dass sie sich von ihr trennen wollen. Am naheliegendsten ist für die meisten dabei die Kündigung. Aber diese Lösung ist oft die ungünstigste.
Wer seine Lebensversicherung loswerden möchte, der sollte nicht kündigen. Denn dies kann finanziell praktisch nur zum Nachteil des Versicherten sein. Nur wenn alle anderen Möglichkeiten nicht infrage kommen, kann man die Kündigung in Betracht ziehen. Doch die meisten Deutschen kennen gar keine Alternativen zur Kündigung. Welche sind das also?
Zunächst kann man eine Lebensversicherung verkaufen. Auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen, wo im Übrigen auch Rentenversicherungen gehandelt werden, kann man beim Verkauf an einen Policen-Händler wesentlich mehr Geld für die Police erhalten als bei einer Kündigung. Kurioserweise muss dabei nicht einmal das Anrecht auf Leistung im Todesfall verloren gehen. Hierüber sollte man sich einmal bei einem Ankäufer von Lebensversicherungspolicen erkundigen.
Außerdem kann man die Police auch beitragsfrei stellen, wenn man keine Beiträge mehr einzahlen möchte oder man beleiht die Police, wenn man kurzfristig Geld braucht. Ein solches Policendarlehen ist schnell und günstig, weil hierbei keine Zinsen zu zahlen sind.
Es gibt also eine Menge Alternativen zur Kündigung, bei der es sonst nur den mageren Rückkaufswert gibt.