Anleger, deren Geld Rendite erwirtschaften soll, legen dieses beispielsweise in Fonds, Aktien oder Unternehmensbeteiligungen an aber auf gar keinen Fall in Sparbücher. Im Laufe der Zeit haben Sparbücher einen immer schlechteren Ruf bekommen, weil sie nur einen geringen Sollzinssatz aufweisen aber dafür miese Kündigungsbedingungen.
Doch das Sparbuch startet durch zum Comeback. Inzwischen gibt es wieder Anbieter, die Zinssätze von bis zu 2,7 Prozent anbieten. Damit ist das Ersparte zumindest vor der Inflation geschützt, die bei zwischen 2 und 2,4 Prozent liegt.
Doch leider sind nicht alle Anbieter diesbezüglich Vorreiter. Viele Sparbücher weisen tatsächlich nur eine Verzinsung von nicht einmal 1 Prozent auf. Besonders Bestandskunden haben hier das Nachsehen. Banken rechnen mit der Trägheit ihrer Kunden und müssen diesen nicht mehr Rendite anbieten, da die Kunden ihren Banken, trotz schlechter Konditionen, treu bleiben.
Doch nicht alle Verbraucher bleiben dem guten alten Sparbuch treu. Immer mehr junge Leute greifen anstatt dessen zu einem Tagesgeldkonto. Dieses ist bei weitem besser verzinst und zudem flexibel abrufbar und kündbar.